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Friday, July 12, 2024
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    Elsberg-Syndrom – Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlung.

    Das Elsberg-Syndrom ist eine entzündliche Erkrankung der Lendenwirbelsäule und entspricht einer Polyradikulitis. Weitere Informationen zu Ursachen, Symptomen, Diagnose und Behandlung finden Sie auf dieser Seite bis zum Ende.

    Was ist das Elsberg-Syndrom?

    Das Elsberg-Syndrom (ES) ist ein selbstlimitierendes Syndrom akuten Harnverhalts in Kombination mit anderen, variablen Anzeichen einer Funktionsstörung des Rückenmarks und einer Pleozytose der Zerebrospinalflüssigkeit (CSF). Dieses Syndrom wurde erstmals 1913 von Elsberg beschrieben. Kliniker berücksichtigen ES oft nicht in der Differentialdiagnose urologischer Notfälle wie akutem Harnverhalt und führen keine angemessenen und rechtzeitigen Tests auf ursächliche Virusinfektionen durch, die eine definitive Diagnose ermöglichen würden.

    Ursachen des Elseberg-Syndroms :-

    Die genaue Ursache des Elsberg-Syndroms ist unklar. Es gilt als eine Variante des Guillain-Barré-Syndroms. Es besteht ein ätiologischer Zusammenhang mit Virusinfektionen, z.B. durch Herpes simplex Typ 2 (HSV2), das Cytomegalovirus (CMV), das HI-Virus (HIV) oder das Epstein-Barr-Virus (EBV). Das Elsberg-Syndrom kann auch im Rahmen einer Neuroborreliose auftreten

    Symptome des Elseberg-Syndroms:-

    Das Krankheitsbild des Elsberg-Syndroms entspricht einem sogenannten Conecauda-Equina-Syndrom: Neben einer schlaffen Beinlähmung (Paraparese) treten typischerweise Blasenentleerung und sexuelle Dysfunktion sowie rektale Störungen auf. Sensibilitätsstörungen können auftreten und sind in lumbalen und sakralen Dermatomen angeordnet. Die Symptome treten in der Regel schnell auf. Die Zeichen der Pyramidenbahn sind atypisch, da eine Myelitis der kaudalsten Segmente des Rückenmarks vorliegt.

    • Sensomotorische Störungen im Versorgungsgebiet der Sakralnerven
    • Dysästhesie
    • Parästhesien
    • Blasenentleerungsstörung (Harnverhalt)
    • Rektale Störung ( Stuhlinkontinenz )
    • Störung der Sexualfunktionen

    Das Krankheitsbild des Elsberg-Syndroms entspricht einem sogenannten Conecauda-Equina-Syndrom: Neben einer schlaffen Beinlähmung (Paraparese) treten typischerweise Blasenentleerung und sexuelle Dysfunktion sowie rektale Störungen auf. Sensibilitätsstörungen können auftreten und sind in lumbalen und sakralen Dermatomen angeordnet. Die Symptome treten in der Regel schnell auf. Die Zeichen der Pyramidenbahn sind atypisch, da eine Myelitis der kaudalsten Segmente des Rückenmarks vorliegt.

    Diagnose des Elseberg-Syndroms :-

    Im Liquor cerebrospinalis (Liquor cerebrospinalis) kommt es zu einer Zunahme der Zellzahl, meist in Form einer lymphozytären Pleozytose. Die Magnetresonanztomographie kann eine Entzündung im unteren Ende des Rückenmarks oder der Cauda equina aufweisen. Beide Untersuchungen sollten durchgeführt werden, um andere Diagnosen auszuschließen: Die häufigste Ursache für ein isoliertes Cone-Cauda-Equina-Syndrom sind Bandscheibenvorfälle, weitere Ursachen können Wirbelsäulentumore oder eine disseminierte Enzephalomyelitis (Multiple Sklerose) sein.

    Die Auslöser für das Elsberg-Syndrom sind nicht einheitlich. Ähnlich dem Miller-Fisher-Syndrom kann es als Variante des Guillain-Barré-Syndroms auftreten. Auch ein Zusammenhang mit zahlreichen Virusinfektionen wurde beschrieben, vor allem Infektionen mit Herpes simplex Typ 2 neben Cytomegalovirus (CMV), Epstein-Barr-Virus (EBV) oder HIV. Eine weitere Ursache kann eine Neuroborreliose sein. Andere Publikationen beschreiben das Auftreten des Elsberg-Syndroms nach Durchblutungsstörungen, Gefäßentzündungen oder Wurminfektionen.

    Behandlung der ELS-Krankheit:-

    Die Therapie besteht in der Behandlung der Grunderkrankung; andernfalls können zusätzlich zur symptomatischen Therapie Kortikosteroide erwogen werden. In der ursprünglichen Beschreibung sind die Symptome chronisch progressiv, aber meist regressiv.

    Fazit:

    Die ELS-Krankheit ist eine seltene neurologische Erkrankung. Die Behandlungs- und klinischen Pfade dauern noch an, um einen genauen Behandlungsplan für die Patienten mit dieser Krankheit zu finden. Die Symptome sind chronisch progredient, aber in der Regel regressiv.

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